Bildung für alle – gute Schulen

Die Bildungspolitik ist unbestritten der Schlüssel zur Lösung von Zukunftsfragen.

Wir haben jeden Antrag auf Ganztagsbetrieb an Schulen in Bramsche nachdrücklich unterstützt und die städtischen Mittel im Haushalt der Stadt zur Verfügung gestellt, sowohl die investiven Mittel, als auch die Zuschüsse zum laufenden Betrieb. Diese Priorität werden wir auch in den kommenden Jahren beibehalten, wobei neben dem quantitativen Ausbau des Ganztagsbetriebs, natürlich auch die Qualität des Ganztagsschulangebots permanent verbessert werden muss.

  • Die SPD Bramsche spricht sich dafür aus, dass in den nächsten Jahren diese Gesamtschule  zu einer 5-zügigen IGS ausgebaut wird. Es zeichnet sich ab, dass es auch dem Elternwillen entspricht, an dieser IGS eine eigene Oberstufe (Jahrgangstufen 11-13) einzurichten, anstatt – wie bisher geplant – die Kinder in die Oberstufe des Greselius Gymnasiums überzuleiten. Eine solche eigenständige Oberstufe schließt natürlich eine enge Kooperation beider Schulen nicht aus.

Oberschule

Wer die Vielfalt der Bildungswege in Bramsche erhalten will, muss für leistungsfähige Schulen sorgen. Seit der Einführung der Integrierten Gesamtschule zeigt sich, dass Hauptschule und Realschule in Zukunft für sich allein zu geringe Schülerzahlen haben werden, um ihren Schülern ein vielfältiges und attraktives Unterrichtsangebot  bieten zu können.  Insbesondere kann die Hauptschule  nur noch knapp eine Eingangsklasse bilden und ist damit auf Dauer in ihrem Fortbestand gefährdet. Auch die erheblich verkleinerte Realschule wird ihren Schülern in Zukunft deutlich weniger bieten können als bisher. Gemeinsam wäre man aber stark genug, neben Gymnasium und IGS ein drittes Schulangebot mit vorwiegend berufspraktisch ausgerichtetem Profil  zu erhalten, wie es die SPD schon bei der Gründung der IGS vorgeschlagen hat. Die SPD setzt sich daher weiterhin für die gut vorbereitete Einführung  einer Oberschule ein.

Was ist eine Oberschule?
Eine Oberschule bündelt die Stärken von Haupt- und Realschulen unter einem Dach. Sie bietet den Schülern ein ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprechendes breites Unterrichtsangebot  und ermöglicht alle Schulabschlüsse der Haupt- und Realschulen.  Sie arbeitet eng mit berufsbildenden Schulen zusammen.

Was geschieht in der Übergangszeit?
Die bestehenden Haupt-  und Realschulklassen werden Zweige der neuen Oberschule, die jedes Jahr um einen neuen Oberschuljahrgang wächst. Allen Zweigen der neuen Oberschule steht das gesamte Lehrerkollegium unter einer gemeinsamen Schulleitung  zur Verfügung. Die Nachteile des Auslaufens einer Schule werden damit vermieden.

Was wäre die Alternative?
Die CDU fordert, Hauptschule und Realschule unverändert zu erhalten. Aber was würde das tatsächlich bedeuten?

Da die Einschulungszahlen der Hauptschule im kommenden Schuljahr nur noch eine halbe Klassengröße erreichen, wird sie weniger Lehrerstunden erhalten, keine differenzierten Unterrichtsangebote mehr machen können, weiter an Attraktivität verlieren, Jahrgänge zusammenlegen müssen und früher oder später auslaufen: Ein Sterben auf Raten zum Nachteil der Schüler. Auch eine erheblich kleinere Realschule als bisher wird deutlich weniger Profile anbieten können, weniger attraktiv sein und sich nur schwer neben Gymnasium und IGS behaupten können. Darum ist es wichtig, jetzt zu handeln, bevor es für beide Schulen zu spät ist!

Wenn die Vielfalt des Schulangebotes in Bramsche erhalten bleiben soll, dann gibt es zur Oberschule keine Alternative.