Impulse für die Wirtschaft – den Wirtschaftsstandort weiter stärken

Angesichts der großen Herausforderungen, die sich abzeichnen, u.a. die demografische Entwicklung, der Fachkräftemangel, die globalen Entwicklungen nicht zuletzt in Europa, oder die zunehmende Digitalisierung (Stichworte sind z.B. Industrie 4.0, Online-Handel), dürfen wir nicht nachlassen in dem Bemühen, die Rahmenbedingungen für die örtliche Wirtschaft weiter zu verbessern.

Für die SPD Bramsche wird auch in den nächsten Jahren die Bestandspflege der örtlichen Wirtschaft absolute Priorität haben. Die Maßnahmen und Projekte, die die örtliche Wirtschaft stärken, steigern auch die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Bramsche insgesamt, und führen zu weiteren Ansiedlungserfolgen.

Folgende Schwerpunkte werden wir in der nächsten Wahlperiode setzen:

  • Auch wenn die Vermarktung des neuen Gewerbegebietes an der A1 in Schleptrup gerade erst begonnen hat, nicht zuletzt die Entwicklung im Gewerbegebiet westlich der L 78 in Engter (dort sind mehr als 10 ha Gewerbeflächen in kurzer Zeit verkauft worden) zeigt, dass auch in den nächsten Jahren weitere Gewerbe- und Industriegebietsflächen in Bramsche ausgewiesen und entwickelt werden müssen. Der Bedarf bei bestehenden Bramscher Unternehmen und bei ansiedlungswilligen Unternehmen, vor allem aus der Region, ist vorhanden.
  • In Verbindung mit dem weiteren Ausbau und dem Erhalt einer intakten wirtschaftsnahen Infrastruktur soll die Standortattraktivität der Stadt Bramsche noch weiter verbessert werden.

Unabdingbar in Bramsche ist der weitere Ausbau der Breitbandversorgung. In Zusammenarbeit mit dem Landkreis Osnabrück sind bereits in diesem Jahr die Voraussetzungen geschaffen worden, dass für alle Gewerbebetriebe in den nächsten Jahren schnelles und leistungsfähiges Internet zur Verfügung steht, und auch die noch bestehenden „weißen Flecken“ in den ländlich strukturierten Ortsteilen der Stadt Bramsche beseitigt werden. Allein die Stadt Bramsche wird sich an den Investitionen dafür mit mehr als 600.000 € beteiligen. Dieses ist eine große finanzielle Kraftanstrengung, die aber zwingend notwendig ist, damit das Mittelzentrum Bramsche seine Attraktivität als Wirtschafts- und Wohnstandort behält.

  • Schon in der jüngeren Vergangenheit haben wir es auch als kommunale Aufgabe begriffen, dem sich immer stärker abzeichnenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Ausbildungsplatzbörse ist zu einem Berufsorientierungsparcours (BOP) weiter entwickelt worden und findet jedes Jahr statt. Genauso wie die Arbeit der Berufsbildungsstätte „Die Brücke“ werden wir auch diese Initiative nachdrücklich unterstützen.